Google My Business: Viele verschenkte Chancen

Den meisten Unternehmern und Gründern ist klar:

Es ist praktisch unmöglich, potenzielle Kunden zu finden und zu überzeugen und zu überleben, ohne eine Website.

Wenn sie dann im Netz steht, dämmert den meisten wiederum ganz schnell:

“Schön wäre es auch, wenn ich bei Google gefunden werden würde.”

Wer Glück hat, findet eine Agentur oder Dienstleister, der Ahnung hat von der Materie und bringt einen zeitnah auf die erste Seite, vielleicht sogar auf Platz 1. Viele haben Pech und werden Geld los, ohne messbare Ergebnisse.

Wieder andere haben noch mehr Pech und beauftragen eine Internet-Agentur mit Google oder Facebook Ads und können auch nach mehreren Monaten nicht sicher behaupten, dass sie für Honorar und Klickkosten einen einzigen Kunden verdient haben.

Was die meisten gerne außer acht lassen:

Gewerbetreibende und Dienstleister, die vor allem im lokalen Radius Kunden ansprechen möchten, haben ein höchst wirksames Werbeinstrument:

Ein gepflegtes Profil in
Google My Business,
dem hauseigenen
Branchenbuch.

Warum?

Bei jeder Suchanfrage, die in Kombination mit einem Standort stattfindet, zieht Google u.a. Daten aus dem GMB-Profil – und listet geeignete Kandidaten im berühmten „Dreierpack“ – oberhalb dem organischen Index und gleich nach den bezahlten Anzeigen.

Wer sich viel Mühe gibt, kann – streng betrachtet – zumindest anfänglich auf eine eigene Website verzichten, denn im Grunde bietet das Profil die Möglichkeit, alle relevanten Angaben unterzubringen:

  • Kontaktdaten
  • Öffnungszeiten
  • Fotos und Videos
  • Aktuelle Beiträge
  • Eine Rubrik für Produkte und Dienstleistungen nebst Preisen und- wichtig für erfolgreiche Suchmaschinen-Optimierung -:
  • Bewertungen

Und das Beste:

Das Profil kostet nichts. Absolut nichts. Und verursacht keine Klickkosten.

Böse Zungen könnten nun behaupten, dass es für einen Unternehmer mehr Sinn macht, sein My Business-Profil tadellos zu pflegen, als für viel Geld eine Website gestalten zu lassen,

  • die keine Kunden bringt,
  • mangels sinnvoller Inhalte nicht im organischen Index erscheint, und
  • bezahlten Google Ads, die keinen Mehrumsatz bringen.

Ich weiß: Das klingt in manchen Ohren etwas zu ernüchternd und muss auch nicht zu offen ausgesprochen werden…. Wer es sich leisten kann, einfach nur mit zu mischen, weil es eben “alle machen”, der kann auch ergebnisoffen werben 🙂

Erklärvideos: Charmante Umsatzbringer

 

“Oh ja, so einen Film könnte ich auch gebrauchen.”

So oder ähnlich trällert mir immer öfter ein Kunde ins Ohr – Einzelunternehmer wie Mittelständler.

Auf den zweiten Blick wird dann schnell klar:

So ein Filmchen kostet – scheinbar – richtig viel. Bringt aber auch – offensichtlich – richtig viel.

Die Fakten sprechen für sich:

„Erklärvideos: Charmante Umsatzbringer“ weiterlesen

Beglaubigte Übersetzungen: Meine 5 Lieblingsmärchen

Wer regelmäßig Anfragen im Bereich Urkunden-Übersetzungen erhält, kann ein Liedchen singen – von hartnäckigen Mythen rund um Stempel.

Vereidigte Übersetzer dürfen Dokumente beglaubigen.

Das wäre sehr schön.

Denn es würde uns ein stattliches Zusatzeinkommen bescheren. Leider ist dem nicht so.

Beglaubigte Kopien von Dokumente erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde, Ihrer Schule, dem Bürgerbüro, Ämtern und auch Notaren.

Notare dürfen Übersetzung beglaubigen.

Das wäre noch schöner.

Ein Übersetzer “beglaubigt” im Sinne von bestätigt mit seiner Unterschrift und seinem Namensstempel die Korrektheit einer Übersetzung.

Nur wer in der entsprechenden Liste beim Gericht seines Wohnsitzes geführt wird, darf Übersetzungen beglaubigen.

Ein Notar genießt natürlich Kraft seines Amtes ein hohes Maß an Vertrauen; allerdings kann er schlecht die Korrektheit einer Übersetzung bestätigen, wenn er nicht über entsprechende Sprachkenntnisse verfügt. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass ein Notar auch beeidigter Übersetzer in Personalunion ist – so einen Glücksgriff macht man aber vermutlich selten 🙂

Übersetzungsbüros erstellen beglaubigte Übersetzungen

Das sollten wir präzisieren.

Übersetzungen dürfen nur von Einzelpersonen beglaubigt werden, die mit ihrem Namensstempel und ihrer Unterschrift die Korrektheit ihrer Arbeit bestätigen.

Eine Übersetzungsbüro hat eher selten vereidigte Übersetzer fest im Team – sei es angestellt oder freischaffend. Die “klassischen” Agenturen geben schlicht derlei Aufträge an freie Subunternehmer weiter.
Im Klartext: Wenn Sie eine Agentur mit einer beglaubigten Übersetzung beauftragen, ist möglicherweise noch völlig unklar, wer diese wann übernimmt. Das ist völlig in Ordnung, sollte aber jedem klar sein 🙂

Beglaubigte Übersetzungen kann man online erledigen.

Das ist eine “Halbwahrheit”.

Grundsätzlich muss eine Original-Unterschrift und Stempelabdruck des Übersetzers im Original vorliegen. Wir schreiben allerdings das Jahr 2019, und auch in diesem Bereich kehrt der Fortschritt ein.

In manchen Ländern bzw. bei manchen Empfängern ist auch Erstellung mittels elektronischer Signatur gestattet. Damit steht grundsätzlich einem Empfang sogar am gleichen Tag nichts im Weg. Allerdings sollte immer beim Empfänger nachgefragt werden, ob diese Form akzeptiert wird.

Alle Sprachen in einem Abwasch

Meine Wenigkeit ist vereidigt für englisch und spanisch.

Das heißt konkret: Ich darf Übersetzungen in der Kombination englisch-deutsch-englisch und spanisch-deutsch-spanisch vornehmen, weil ich in Deutschland vereidigt bin. Aber leider nicht englisch-spanisch oder umgekehrt.

Kein Märchen:

Wer es richtig eilig hat, findet vielleicht eines der häufig nachgefragten Dokumente in meinem Shop, z.B. Führungszeugnis, Geburtsurkunde, Abiturzeugnis.

Schneller geht`s eigentlich nicht:

1. Bezahlen 2. Dokument senden 3. Übersetzung erhalten.

Der Übersetzer – das unbekannte Wesen?

Der Übersetzer – das unbekannte Wesen?

Immer wieder hört man in diversen Talk-Runden eines der deutschen „Pfui-Wörter“: Digitalisierung.

Berufsgruppen, die scheinbar das Nachsehen haben, sind u.a. Autoschrauber und Pflegekräfte: Der Computer übernimmt lächelnd das Kommando in der bösen Welt!

Und ich stelle verwundert fest: Gelegentlich wird in diesem Zusammenhang auch der Übersetzer genannt.

Ja, klar. Übersetzer sollten eigentlich schon längst ausgestorben sein. Viele assoziieren mit diesem Beruf bessere Schreibkräfte, und vor allem die Technik-Cracks haben mich schon vor vielen Jahren verschämt gefragt,  ob es denn „für sowas wirklich eine Ausbildung gäbe“ – in Zeiten von Übersetzungsprogrammen.

Ja, die gab es und gibt es. Die meisten professionellen Übersetzer haben viele Jahre an renommierten Universitäten verbracht, sich auf ein oder zwei Fachgebiete konzentriert, und sind genau das, was man erwartet: „Der Übersetzer – das unbekannte Wesen?“ weiterlesen

FAQ – Zeitsparend und immer im Einsatz.


Daily Business - oder schlaue Entlastung?

Seien wir ehrlich: Der Kunde ist per se und grundsätzlich König. Er sichert unsere Existenz, und deshalb ist der Wunsch nach ausführlichen Informationen vor einer Kaufentscheidung nur legitim.

Und seien wir nochmal ehrlich: Nicht jeder Unternehmer hat Zeit (und Lust), ständig die gleichen Fragen zu beantworten, oder dafür Personal einzustellen oder an freie Mitarbeiter zu delegieren.

Was bietet sich also an, zumindest für den Anfang:

Eine Rubrik "FAQ".

Sie haben den unschlagbaren Vorteil, dass sich der potenzielle Kunde 24 Stunden täglich schlau machen kann.

FAQ liefern wertvolles Futter für die Suchmaschinen, weil sie naturgemäß die Inhalte behandeln, die die Kernkompetenz darstellen. Sie implizieren also, dass der Anbieter Ahnung hat von der Materie, und entweder praxiserprobt ist oder mit reichlich Fantasie gesegnet.

Eine Empfehlung ist das Spider FAQ-PlugIn, das auch Peer Wandiger auf www.selbstaendig-im-netz.de behandelt hat.

Einmal hinsetzen - kinderleicht einsetzen.