Anwalt & Akquise: So geht es einfach.

 

Die meisten Dienstleister der beratenden oder helfenden Branche tun sich schwer damit:

Sich selbst vermarkten.

Mit Werbung wird gerne etwas Nerviges oder Unanständiges assoziiert.

Das kann man so sehen.

Für jeden, der sich mit einer Praxis, Kanzlei oder Unternehmen selbständig machen möchte, wird aber das Thema Kunden- und Mandantengewinnung jeden Tag präsent sein – und ebenso notwendig wie eine übersichtliche Buchführung.

Die gute Nachricht:

Eigentlich war es noch nie so einfach, mit geringem Aufwand und Budget präsent zu werden – online oder offline.

Die wichtigste Frage:

Was brauche ich wohl, z.B. als Einzelanwalt, um meine Kanzlei zu vermarkten – kostengünstig, effizient und mit nachweislichem Erfolg?

Die Basics:

  • Überzeugende Website
  • Gut gepflegtes Google My Business Profil
  • Funktionierende Google Ads

Daraus folgt dann die erste Entscheidung:

Bringe ich ein Minimum an Zeit, Kreativität und Willen mit, und kümmere mich selbst, oder delegiere ich das Ganze an einen Experten meines Vertrauens?

Naheliegendes Paradies:

Eine Agentur, die sämtliche Kompetenzen bündelt.

Auf den ersten Blick verlockend scheinen sie: 

Die Angebote von Spezialagenturen, die für bestimmte Berufsgruppen Wunschlos-Glücklich-Pakete schnüren, z.B. wohl klingende Kombinationen aus Webdesign, Google-Ads-Betreuung und monatlicher SEO-Optimierung.

Sich um nichts kümmern müssen, keine endlosen (Zwischen)-Besprechungen, und mehr oder weniger automatisch Mandanten gewinnen.

Willkommen im Unternehmer-Wunderland.

Ich persönlich wäre wohl eine eher unbequeme Kundin, denn spontan tun sich für mich hier mehr Fragen als Antworten auf:

1)   Ich weiß sehr gerne sehr genau, mit wem ich es zu tun habe, und wem konkret ich meinen Online-Erfolg anvertraue.

Was mich sehr stutzig machen würde:

Gesichtslose Agenturen , die auf ihre ebenso gesichtslosen „Top-Texter“ und „hochkompetente Programmierer“ zurückgreifen, deren Qualifikation ich eher selten überprüfen kann. Flankiert von wenig bis keinen Referenzen – abgesehen von augenscheinlich Verwandten oder treuen Gefährten aus Studienzeiten.

2)   Ich schätze ein gesundes Verhältnis von Sinn bringenden Leistungen und den daran gekoppelten Preis.

Beispiel:

Warum sollte ich einer Agentur monatlich eine dreistellige Summe für das Hosting meiner Website bezahlen – wenn ich diese Leistung direkt bei einem Provider für 12 Monate erhalten kann – und bei Problemen einen sofortigen Rückruf des Supports beantragen kann?

Bitte realistisch bleiben:

Eine überregionale Sozietät, die 10 oder 20 Kollegen, Partner und Referendare repräsentiert, möglicherweise Webinare anbietet oder Online-Produkte vertreibt, hat natürlich ein völlig anderes Aufgabenpaket und deutlich größere Datenmengen und Transaktionen zu managen, als ein allein tätiger Freiberufler.

Der hoch spezialisierte Einzelanwalt

Er ist glücklicher Besitzer von rund 10 Unterseiten plus Pflichtseiten, die von einem versierten Designer technisch und optisch tadellos daher kommen und zu Beginn gut gefüllt werden mit wirklich überzeugenden und relevanten Inhalten. Einmalig suchmaschinen-optimiert und deshalb hoffentlich in wenigen Wochen auf Seite 1 im organischen Index.

Nun kommt aber das Problem, das gleich hinter dem Wort “einmalig” steht:

Diese 10  Unterseiten sollten dann aber schnell ihren wichtigsten Job erfüllen:

Für den Betreiber die richtigen Klienten und Mandanten bringen. Also Aufträge, in denen er oder sie entweder sehr routiniert ist, einen besseren Gewinn erwirtschaftet oder schlicht mehr Spaß hat.

Vorsicht – leicht verständlich:

Google honoriert gute, beliebte Inhalte und Aktualisierungen.

Und Content – gerade im Bereich der Rechtsberatung – muss regelmäßig nachgeliefert werden. In einer Form, die juristisch akzeptiert und für die Zielgruppe interessant ist.

Langfristig sollte der SEO-Auftrag einer Agentur für Anwälte also nicht darin bestehen, am jeweils 30. des Monats eine wenig spannende Statistik weiterzuleiten, die meisten Tools automatisch ausspucken, sondern das zu tun, was wirklich wichtig ist:

Inhaltlichen Mehrwert, Reichweite und letztlich Aufträge liefern.

Wenn ein SEO-Experte dafür also eine monatliche „Pauschale“ von z.B. 500,00 € anbietet, scheint das vertretbar.

Aber wofür bezahlt unser Einzelanwalt dann?

Für Aktualisierungen in WordPress, die man eher nicht automatisch durchjagen sollte, die aber jeder Website-Betreiber oder Designer mit zwei gesunden Zeigefingern in wenigen Minuten durchführen kann?

Wieviele Bilder muss er oder sie monatlich optimieren lassen, damit sich diese Pauschale für 6 oder 12 Monate lohnt?

Und: Sind die namenlosen „Top-Texter“ der Agentur in der Lage, juristische Inhalte so aufzubereiten, dass sie einen echten Mehrwert bieten, ohne dass ein Kanzlei-Mitarbeiter oder unser Anwalt selbst stundenlang nachbessert? Oder wäre es clever, nach Aufwand oder Pauschalen einen talentierten Jura-Studenten zu engagieren, der tatsächlich weiß, wovon er schreibt?

Bleiben dann noch die berühmt-berüchtigten Google Ads für die Turbo-Akquise von neuen Mandaten.

Google Anzeigen: Gold wert, wenn gut.

So ganz unter uns:

Vor einem Jahr hätte ich die Aussage mit dem Turbo sofort unterschrieben.

Und Google Ads sind auch jetzt noch das Mittel der Wahl, um schnell, flexibel und vergleichsweise kostengünstig Mandanten zu gewinnen. 

Allerdings hat Google in den vergangenen Monaten einiges am System geändert, so dass es jetzt mehr denn je darauf ankommt, Kampagnen möglichst umsichtig und gut strukturiert aufzusetzen, um keine Streuverluste zu haben.

Bsp: Seit diesem Sommer müssen deutlich mehr Klicks stattgefunden haben, damit man nachprüfen kann, mit welchen Suchbegriffen ein Interessent auf die Anzeige gelangt ist – und folglich: Welche der eingebuchten Keywords ihren Job erfüllen.

Wenn also die Erstellung einer AdWords-Kampagne für deutlich unter 200,00 €  oder gar 100,00 € (!) angeboten wird, wird sie vermutlich nicht ihren Zweck erfüllen, der da heißt:

Mit möglichst wenig Klickkosten zeitnah die gewünschten Mandanten ansprechen – und damit erwiesenermaßen Aufträge generieren.

Wenn diese Mission agenturseitig nicht erfüllt wird, kann unser Anwalt auch selbst oder seine Assistenz ein wenig mit Kampagnen rumspielen – mit vergleichbaren oder vielleicht sogar besseren (Zufalls-)Ergebnissen 🙂

Worum es bei Google Ads für Kanzleien auf keinen Fall geht:

Eben schnell ein paar Anzeigen oder Kampagnen einzustellen und die „Empfehlungen“ des Systems abzuhaken. Diese beruhen nämlich auf Algorithmen, und um – hoffentlich – gut durchdachte Strategien umzusetzen, braucht es aktuell noch Menschenhirn und in Summe ca.  3-5 Stunden Arbeitszeit. Danach hat man oder frau jedoch eine Kampagne, die nicht nur Kosten verursacht, sondern planbar Mandanten bringt.

Google verschenkt gerne Gutscheine.

Was keiner gerne erwähnt:

Ein Gutschein ist binnen weniger Stunden oder Tage verbraten. Und wenn eine „Rundum-Sorglos-Agentur“ nicht nach spätestens 4 Wochen über Conversion Tracking belegt, wann und welches Mandat durch die Kampagne(n) entstanden ist, sollte die Zusammenarbeit umgehend beendet werden – sofern das möglich ist.

Es versteht sich übrigens von selbst, dass Kampagnen bzw. Google Ads -Konto zu jeder Zeit das Eigentum des Anwalts war und bleibt – auch nach Zusammenarbeit mit der Agentur.

Ein letzter Punkt, dessen Bedeutung viele Kanzleien bei ihren Aktivitäten völlig unterschätzen:

Ein gut durchdachtes und gepflegtes My Business Profil.

Es kostet praktisch nichts – abgesehen von einem Minimum an Zeiteinsatz, verursacht keine Klickkosten und bietet eine riesige Chance:

Präsent zu werden bei Google, sobald Interessenten eine Suchanfrage mit lokalem Bezug starten.

Für Ihr Kanzleimarketing heißt das:

Ein gut aufbereitetes My Business Profil wird vielleicht mehr Klienten und Mandanten generieren, als eine mittelmäßige Website, die einfach nur im Netz steht, nicht bei Google gefunden und indexiert wird, und deren Inhalte an jeder Zielgruppe vorbeigehen – auch wenn sie noch so teuer war, ein umwerfendes Design hat und von „Top-Textern“ und „hochkompetenten Programmierern“ in die Welt geschickt wurde.

Fazit:

Je nach Ausgangssituation ist eine Spezialagentur sicher eine attraktive Lösung.

Was zu klären wäre, damit man nach drei Monaten immer noch gerne miteinander spricht:

  •  Wer ist mit welcher Qualifikation für welchen Job Ansprechpartner?
  • Wie läuft die regelmäßige Projektabwicklung in der Praxis ab?
  • Welche Ergebnisse werden garantiert – idealerweise zum Festpreis?
  • Wann kann ich die Zusammenarbeit beenden?
  • Was bleibt in diesem Fall mein Eigentum (z.B. mein Google Ads Konto)?

Wer hier ein gesundes Maß an Transparenz walten lässt, ist seinem Akquise-Ziel schon sehr nahe.

Google Ads optimieren?

Das macht das System doch von alleine.

Wenn man sich das Grundprinzip der Google Anzeigen zu Gemüte führt, und letztlich auch verstanden hat, kann die Antwort nur lauten: Leider nein.

Viele Werbekunden haben ganz offenkundig von einer Sache zu wenig, und von einer anderen zuviel:

Zu wenig Zeit und / oder zu viel Geld.

Das Prinzip von Google Ads (zumindest bei Textanzeigen) ist simpel:

Wir buchen die Suchbegriffe ein, unter denen wir gefunden werden möchten, texten eine oder mehrere Anzeigen und entscheiden, wieviel Geld uns ein Klick eines Interessenten auf eine Anzeige wert ist.

Das klingt sinnvoll, sieht aber in der Realität oft anders aus.

Ich habe jüngst wiederholt eine Kunden-Kampagne, die quasi wie aus dem Lehrbuch aufgesetzt war:

  • Tolle Texte
  • Die wesentlichen Einstellungen richtig gewählt
  • Relativ günstige Klickpreise

Die Kampagne wies einen Optimierungs-Score von über 90 % aus.

Der tolle Optimierungsfaktor nützte aber nichts, weil der Herr traumhafte Klickraten, aber trotzdem nur Kosten (wenngleich niedrig), aber praktisch keine Anfragen und keine Bestellungen hatte. Damit ist die Kampagne nichts weiter als ein schneller Weg, Geld loszuwerden.

Warum?

Er ist Trainer, und hat es schlicht und ergreifend nicht geschafft, seine wirkliche Zielgruppe anzusprechen, weil sein Thema zwar interessant, aber in seinen eingebuchten Suchbegriffen viel zu weit gefasst war, als dass er hätte tatsächlich Anfragen generieren können.

Was hat er getan, nach einem kurzen Coaching?

Seine Kampagnen thematisch besser unterteilt, analog der Angebot auf seiner Website, und siehe da: Binnen weniger Tage messbare Resultate.

Das macht deutlich:

Das System ist sehr komplex, clever und sehr mächtig.

Es realisiert, ob deine Kampagnen inhaltlich den Richtlinien entsprechen.

>Es kann aber nicht die Wirkung deiner Texte erkennen.

Es registriert sofort, wenn dein Budget nicht ausreicht.

>Weiß aber nicht, ob du es für die richtigen Klicks ausgibst.

Es sagt dir, welche Anzeigen am häufigsten geklickt und geschaltet werden – aber nicht, warum.

>Es weiß nicht, wie deine Anzeigen auf Kunden wirken und welche Emotionen damit ausgelöst werden.

Es registriert, wenn Anzeigenerweiterungen im Spiel sind, und belohnt dich deshalb für deine Mühe.

>Es kann dir aber nicht sagen, wie du dich am besten bei deiner Zielgruppe präsentierst. Weil es nichts weiß über ihre Bedürfnisse, Vorerfahrungen, Ausgangssituation und die Aktivitäten deiner Wettbewerber. Was aber viel wichtiger ist, als 30 Cent mehr oder weniger fürs Ranking. Denn, wer nicht weiß, wer tatsächlich seine Wettbewerber sind, weiß auch nicht, wie er um Anzeigenplätze konkurriert – oder ob konkurrieren im Einzelfall überhaupt notwendig ist ?

Es teilt dir mit, für welche Keywords welche Nachfrage besteht (und die resultierenden Kosten )

>Aber es weiß nicht, wonach deine Zielgruppe wirklich sucht.

Algorithmen berechnen, anhand von Daten aus der Vergangenheit, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein gebuchtes Keyword zu einer Conversion führt (gewünschte Aktion beim Kunden).

Aber die Freigabe, was diese Conversion kosten darf – die kannst nur du selbst erteilen. Anhand deines Verstands, deiner sonstigen Kreativität – oder – hoffentlich – der Talente deines Dienstleisters 😊

Blick von außen erwünscht?

(Leise) neue Kunden finden

In letzter Zeit häufen sich in meinem Postfach Anfragen von Damen
aus dem Gesundheitsbereich.

Sie haben gegründet oder sind mittendrin.

Sie haben ihr Herzensthema beruflich umgesetzt.  Das finde ich gut.

Das Budget ist – wie bei vielen Gründern – tendenziell knapp.  Das finde ich nicht gut, lässt sich aber (scheinbar?) nicht ändern.

Und sie ahnte auch bald nach der Gründung: Eine Website muss her.

Die hat oft ein Bekannter erstellt – der sich „mit sowas auskennt“.

Wenn er sich damit wirklich auskennt, ist daran auch überhaupt nichts Verwerfliches.

Er machte das vermutlich gegen ein tolles Abendessen beim Italiener, bei dem frau sich schon auf die kommenden Aufträge freute.

Die bleiben aber leider oft aus.

Denn auch, wenn der Bekannte sich „mit sowas auskennt“, genügt es leider überhaupt nicht, ein Muster für einen Begrüßungstext aus dem Netz zu fischen, den Lebenslauf aus der letzten Bewerbung und ein Foto einzustellen und dann – abzuwarten.

Auf Anfragen, die leider nicht kommen. Jedenfalls nicht über die Website.

Nun kommt aber erschwerend eine Kleinigkeit hinzu:

Besagte Damen haben sich oft mit besagtem Herzensthema selbständig gemacht, und möchten Kunden finden, aber bitte „ohne laute und aggressive Werbung“. 

Diesen Wunsch höre ich tatsächlich immer öfter – aber selten von den Herren der Schöpfung, die ja durchaus auch „Herzensthemen“ beackern, aber sich stets darüber im Klaren sind:

In den eigenen Erfolg muss man investieren. Entweder Geld oder Zeit.

Die meisten Herren entscheiden sich wohl für Geld, weil sie wissen, dass eigene Zeit besser in gut bezahlte Kundenprojekte stecken.

Doch zurück zur „leisen Werbung.

Um mit einer Website tatsächlich zeitnah Aufträge zu generieren, gibt es – abgesehen von lustigem Treiben in diversen Facebook-Gruppen, Instragram-Stories und mehr oder weniger gezieltem, sonstigem Gezwitscher nur zwei Wege, um wirklich Aufträge zu generieren:

  • Mit relevanten Web-Inhalten mittelfristig in den organischen Index einziehen oder
  • mit bezahlten Anzeigen sofort die gewünschten Kunden erreichen.

Nun liegen die Preise für Webseiten-Optimierung irgendwo zwischen 0,05 Cent pro Wort und 1.000,00 Euro pro Stunde 😊

Wem soll man da noch guten Gewissens sein Online-Marketing anvertrauen?

Zugegeben: Auch ich atme mittlerweile dreimal tief durch, ehe ich mich auf die Suche nach einem Dienstleister mache. Ob die Zusammenarbeit klappt, weiß man leider immer erst hinterher.

Und da ich selbst ein großer Freund von gegenseitigem „Beschnuppern“ bin, findet sich auch in meinem Portfolio flexible Unterstützung für (fast) jedes Budget.

Beim gemeinsamen Brainstorming  lässt sich entspannt über neuen Ideen brüten. Dazu gehören zum Beispiel Überlegungen zu Inhalten für die wichtigste Unterseite: “Über mich”. Das ist die Unterseite, die bei Solounternehmern und keinen Teams am häufigsten besucht wird. Und sie hat eine denkbar schwere Aufgabe zu erfüllen:

Wenn der Besucher sich wieder verabschiedet und dem Wettbewerber zuwendet, sollte klar sein:

  • wer frau ist – oder man(n)
  • was angeboten wird
  • was das Angebot von anderen unterscheidet
  • welcher Mehrwert für den Kunden generiert wird

Ein schnöder Lebenslauf aus einer alten Bewerbung ist dafür eher schlecht geeignet, denn er zeigt zwar, was jemand zuvor gemacht hat – aber nicht unbedingt, warum man ihn oder sie beauftragen sollte.

Wer danach alleine weitergehen möchte, hat erfahrungsgemäß nach dieser Session eine To-Do-Liste, die über mehrere Wochen beschäftigt hält.

Wir wissen:

Die meisten Dienstleister sind Experten in ihrem Bereich, aber keine begnadeten Schreiber. Muss man auch nicht. Es reicht, wenn man einen guten Schreiber kennt. Wer mit einem großen Stapel Input wiederkommt, ist mit einer gemeinsamen Text-Tandem-Fahrt gut bedient.

Es ist ganz erstaunlich, was ein wenig Feintuning, überzeugende Überschriften und klare Handlungsaufforderungen bereits bewirken. Seitentitel und Beschreibungen, die Google liebt und Besucher zum Klicken animieren, runden das Ganze ab.

Kosten – je nach Ausgangssituation – sind mit 500,00 € bis 1.500,00 € erschwinglich und gerechtfertigt.

Mit der falschen Internet-Agentur kann diese Summe schon mal in ein bis zwei Monaten für unbrauchare Ads investiert werden – also für nichts.

Google Ads sind übrigens ein sehr guter Weg, um sehr leise und zielgerichtet Kunden im Internet zu finden.

Das Budget bestimmen die Nachfrage und … Sie selbst natürlich.

Ich erwähnte bereits, dass ich ein großer Freund des gegenseitigen „Beschnupperns“ bin?

Ein erste kleine Kampagne gibt es hier bereits für rund 300,00 € (zzgl. Klickkosten, die von Google abgebucht werden). Die Kampagne, die Sie erhalten, ist funktionsfähig, muss allerdings weiterhin optimiert und betreut werden – durch Sie selbst oder einen Dienstleister Ihrer Wahl.

Lohnen sich Google Ads für kleine Unternehmen?

Durchaus. Die Kalkulation ist sehr simpel und erfordert keine großen mathematische Begabung.

Und die Fragestellung muss auch anders lauten, nämlich:

Stehen den Ausgaben Einnahmen gegenüber?

Wer eine wertige Dienstleistung anbietet, wird dies zu einem Stundensatz von mindestens 60,00 – 80,00 € tun. Analog mit einem Kunden einen Umsatz von mindestens 120,00 € genieren.

Die Kampagne eines Babysitters wird vermutlich niemand rentabel gestalten können; die eines Anwalts, Fotografen oder Steuerberaters ganz bestimmt.

Wenn eine Kampagne absolut perfekt und zielgruppengerecht aufgesetzt wird, kann man sich durchaus pro Tag 5-20 Klicks leisten. Sollten daraus 2 Anfragen resultieren, und eine Bestellung, ist die Mission erfüllt.

Wohlgemerkt: Eine Kampagne ist dann erfolgreich, wenn sie nicht viele Einblendungen generiert, sondern Klicks von jenen Interessenten, die zu Käufern werden. Man könnte also sagen, dass Google Ads der perfekte Weg sind, um sehr leise und erfolgreich zu werben…

Nicht vergessen: Google Ads sind ein System, in dem Anzeigenplätze versteigert (!) werden.

Vergleichbar mit einem Aktien-Depot, das aktiv gemanagt werden muss, damit die gewünschten Resultate sichtbar werden.

Nicht selten erhalte ich Anfragen wie folgt:

” Frau Sies, das interessiert mich. Ich würde gerne 20 Klicks pro Monat zum Preis von xy bei Ihnen beauftragen . “

In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht Fleischerei-Fachverkäuferin …

Alle wollen nur das Eine.

„Du machst doch Webseiten, oder?“

Nein, ich mache keine Webseiten.

Das macht ein Designer.

Ich liefere Inhalte – und unterstütze dabei, sie zu vermarkten. Schnell – und vergleichsweise kostengünstig.

Dann gibt`s meist erst mal große Fragezeichen in immer größer werden Augen (oder Ohren).

In Zeiten, in denen praktisch jeder rund um die Uhr online ist, scheint tatsächlich die wichtigste aller Fragen:

Wie schafft man es nach vorne in den organischen Index, möglichst ohne bezahlte Anzeigen?

Die Antwort auf die Frage ist so simpel, dass jeder sie versteht, egal aus welcher Branche:

Man schreibt nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen.

Und wenn Besucher sie gut finden, findet auch Google sie gut – im wahrsten Sinne des Wortes, sozusagen😊 Denn Google hat eine wichtige Mission, damit am Ende die Bilanz stimmt: Relevante Inhalte zeigen und bevorzugt behandeln.

Das versteht jeder, ob Techie, oder nicht. Und ahnt auch schon, dass das nicht so ganz einfach wird mit „Webseiten machen lassen“, und schon gar nicht mit dem, was drin steht.

Es ist auf jeden Fall nicht damit getan, einen Designer zu beauftragen, eine richtig schicke Seite zu erstellen. Das geht oft erfreulich schnell – je nach Anspruch, vielleicht sogar in einem halben Tag – und kostet auch nicht die Welt. Ob WordPress oder einen wie auch immer gestrickter Baukasten zum Einsatz kommt, bleibt dabei den eigenen Befindlichkeiten oder finanziellen Verhältnissen überlassen.

Die Seite steht dann im Netz, und das entscheidende Problem ist nicht im Ansatz gelöst:

Um bei Google gefunden zu werden, braucht man überzeugende und relevante Inhalte.

Warum das so wichtig ist?

Google liest kein Design und keine Bilder – egal, wie sexy, überzeugend und scheinbar perfekt. Jedenfalls heute noch nicht.

Ein gutes Ranking erreicht man auf Dauer nur durch die Kombination von Technik, Text und Bild.

Nutzer haben es eilig und selten Geduld. Niemand klickt bis Seite 3 – es sei denn, dies ist sein Hobby.

Nutzer haben Eindrücke. Und hinterlassen Eindrücke.

Wenn eine Seitenbeschreibung sie begeistert, klicken sie natürlich auf die gelistete Seite. Und wenn sie sofort merken, dass diese Seite nicht im Ansatz  verspricht, was sie erwartet haben, gehen sie wieder. Dass sie nicht mehr wiederkommen, mag man verkraften. Nicht aber, dass sich ein solches Klickverhalten negativ auf das Ranking auswirkt.

Ergo: Wir brauchen zumindest ein minimales Grund-Konzept, also eine Grob-Planung und Vorstellung, wie wir uns präsentieren möchten.

Wir brauchen einen Plan, wie wir Interessenten durch die Seite navigieren.

Und etwas Zeit, um diese Inhalte zu planen und zu erstellen – oder ein wenig Budget, um einen Profi zu engagieren.

Es reicht also, auch bei einer kleinen oder sehr kleinen Seite, definitiv nicht, mal eben eine Biografie und ein rechtssicheres Impressum einzukopieren. Dies mag eine gute Tat sein für den Augenblick, an dem die Seite online geht.

Aber Besucher bestellen nicht bei einem Impressum oder einer Biografie, sondern bei einem Menschen oder Team, das ihnen klar macht:

Du hast ein Problem, das wir auf diesem oder jenen Weg lösen.

Du hast einen Wunsch, den wir erfüllen.

Du hast einen Bedarf, dem wir gerecht werden.

Wir schaffen einen Mehrwert, den du zu zahlen bereit bist. Weil er für dich wichtig ist und Nutzen stiftet.

Und dann kommen diese blöden Fragen, die sich einfach nicht von selbst beantworten, aber sicher auf den richtigen Weg führen:

  • Wer ist meine Zielgruppe / meine Besucher?
  • Was konkret sucht sie?

Der Google Keyword Planner kann zwar eine erste Hilfestellung geben, ist letztlich nicht unbedingt der allerbeste Ratgeber. Denn Sprache ist vielfältig, und keine Künstliche Intelligenz ist bisher sehr gut darin, im Gespräch oder beim schriftlichen Briefing zu realisieren, was einen Dienstleister menschlich und fachlich ausmacht, welche Persönlichkeit er in sein Business einbringt, und welche Philosophie seinen Berufsalltag prägt. Was ihm wirklich wichtig ist bei seinem Angebot und seiner Zielgruppe. In welchen thematischen Zusammenhängen Interessenten danach suchen. Und worin er sich vom Wettbewerb unterscheidet.

Das bringt uns gleich zur nächsten Frage:

Wer ist wirklich mein Wettbewerb?

In den meisten Fällen eben nicht derjenige, der ärgerlicherweise im Internet eine Position vor mir steht. Ich selbst habe möglicherweise ein völlig anderes Portfolio, ein völlig anderes Nutzenversprechen und bediene ein völlig anderes Preissegment.

Wie und in welcher Form kann ich sie am besten ansprechen?

Welche Sprache spricht er – bildhaft gesehen?

Und falls ein schlauer und sympathischer Suchmaschinen-Optimierer erzählt hat, dass in einer bestimmte Zwischenüberschrift eine ganz bestimmte Wortgruppe stehen muss, die laut Google ein hohes Suchvolumen mit sich bringt, zeige ich hier eine hübsches aktuelles Resultat  aus einer Unterseite dieser Webpräsenz – entstanden, völlig abseits von Excel-Listen und Tools, nur mit gesundem Menschenverstand:

„zeugnisse übersetzen lassen münchen“

Diese Unterseite steht an vierter Stelle im organischen Index, bei mehr als 2 Mio. Suchergebnissen.

  • Sie trägt besagte Wortgruppe natürlich nicht in einer Zwischenüberschrift. Das würde nämlich den Lesefluss erheblich stören und niemanden zum Weiterlesen animieren.
  • Sie enthält nicht die oft propagierte „Mindestwortzahl“ für grünes Licht zum Ranking-Himmel.
  • Sie enthält nicht die oft erwähnte Keyword-Dichte.

Sie ist aber eingebettet in eine Umgebung, die insgesamt eine Fülle von Informationen bereithält zum Thema Übersetzung, Werbetext, Webtexte und Suchmaschinen-Optimierung.

  • Sie enthält eine treffende und einladende Seitenbeschreibung.

Sie enthält relevante Informationen, die der Leser hoffentlich 😊 gesucht hat – in einem grammatikalisch korrekten, fehlerfreien und verständlichen Deutsch.

Fast vergessen:

Ich texte und optimiere natürlich auch für Kunden – und am liebsten für Kunden, die erahnen, welches Potenzial sich für ihre Website im Internet bietet …

Die 59-Euro-Google Ads Kampagne

Wer heute als Unternehmer sein Angebot schnell bewerben möchte, landet unweigerlich beim Thema Google Ads.

Das ist auch gut so, denn es gibt eigentlich kein Werbeinstrument, mit dem sich so direkt, (theoretisch) einfach, zielgerichtet und vergleichsweise kostengünstig vermarkten lassen – und zwar mit sofort messbaren Resultaten.

Einziges Problem: Es muss zielgerichtet und professionell gemacht werden. Und dies scheitert in der Regel an Bewusstsein, Zeit, Wissen oder Talent.

Die Lösung: Einen Profi engagieren.

Wer heute im Netz recherchiert, wird regelrecht erschlagen im Dschungel von AdWords-Spezial-Agenturen, Full-Service-Anbietern und Freelancern, die ihre Dienste präsentieren rund um Kampagnen-Erstellung und Betreuung.

Die Vielfalt an Angebotspaketen und Preisen ist enorm, und mir fallen immer mal wieder „Einstiegsangebote“ auf, mit denen das Einrichten von Kampagnen irgendwo im zweistelligen Bereich angeboten wird. Ich nenne sie hier mal die “59-Euro-Kampagne”.

Das finde ich eigentlich richtig toll.

Denn grundsätzlich wirken diese Angebote attraktiv für all diejenigen, die mit kleinem Budget zielgerichtet werben möchten. Also die ideale Zielgruppe für AdWords-Werbung.

Ich bin ja von Haus aus sehr interessiert und neugierig,und lasse mich auch gerne vom Wettbewerb inspirieren. Deshalb stelle ich mir natürlich die Frage:

Was wird dabei eigentlich gemacht?

Wie sieht so eine „59 Euro-Kampagne“ aus, und  – jetzt tut`s gleich richtig weh! –, was bringt sie wohl?

Wir bemühen eben noch mal schnell Google und stellen fest:

Das Stundenhonorar eines Google Ads-Spezialisten bewegt sich offenbar in Deutschland zwischen 70,00 und 120,00 Euro – völlig unabhängig, ob derjenige in einer deutschen Metropole sitzt, oder auf dem platten Land bei Fuchs und Hase. Denn sein Stundensatz richtet sich entweder nach seinem Firmenkonstrukt und demzufolge Kosten, oder nach dem subjektiven Mehrwert, den er zu schaffen verspricht. Wer deutlich mehr berechnet, mag seine Gründe haben. Eine deutlich niedrigere Entlohnung könnte einen Kunden zum Nachdenken anregen.

So weit, so gut – und nochmal zurück zum Anfang.

Google Ads sind ein geniales und vergleichsweise kostengünstiges Werbemedium für große, kleine und Kleinstbudgets, machen aber nur Sinn, wenn man ansatzweise planvoll vorgeht.

Das Prinzip von Google Ads ist simpel:

Ein Unternehmer eröffnet ein Konto bei Google, textet Anzeigen und bucht die Schlüsselbegriffe ein, von denen er vermutet, dass Interessenten sie verwenden, wenn sie ein Angebot wie seines suchen. Das funktioniert wirklich. Versprochen.

Doch, nicht vergessen:

  • Der Sinn besteht nicht darin, möglichst oft eingeblendet zu werden. Ganz im Gegenteil.
  • Der Sinn besteht auch überhaupt nicht darin, möglichst oft Klicks auf die eigenen Anzeigen zu erhalten.
  • Der Sinn besteht einzig und allein darin, die Kampagnen exakt so aufzusetzen, dass ich mit möglichst jedem bezahlten Klick genau die Interessenten gewinne, die bei mir kaufen oder mich kontaktieren sollen. Und zwar nur die. Und zu dem Preis, den ich für akzeptabel halte – gemessen am Umsatz, den ich voraussichtlich durch besagte Klicks erzielen kann.

Klingt spannend und einleuchtend ?

Das macht übrigens auch sehr viel Spaß, sobald Erfolge sichtbar sind.

Damit diese Erfolge kommen, muss man aber ein paar Dinge erledigen, die nicht jedem und nicht immer Spaß machen, und – gerade am Anfang – nicht immer spannend sind:

Man muss anhand von Briefing und Vorgespräch mit dem Kunden möglichst genau eingrenzen, was beworben werden soll und für welche Zielgruppe. Was konkret bezweckt werden soll mit der Kampagne, und welches Budget eingesetzt werden kann. Das hat nichts mit hektischem Klicken zu tun, sondern mit Hirn, Empathie, der Fähigkeit, Kundenbelange zu begreifen und guten Ideen.

Dafür benötige ich min. 30 Minuten, eher eine Stunde.

Wenn ich online werben möchte, muss ich mein Wettbewerbsumfeld kennen.

30 Minuten sind dafür sicher zu knapp bemessen, aber ich lasse sie der Form halber mal hier stehen.

Und jetzt kommt`s richtig dick:

Viel wichtiger als flotte Anzeigen und ein paar Keywords sind meiner Meinung nach die auszuschließenden Keywords, d.h. die Begriffe, unter denen ich keinesfalls eingeblendet werden möchte, damit ich nicht völlig unnötig Geld verbrenne. Für diesen Part kann man durchaus min. 30 Minuten, gerne auch in Summe 1 Stunde einplanen.

Und, wir stellen erschüttert fest:

Bisher ist noch keine Anzeige getextet.

Dafür planen wir durchaus nochmal 1 Stunde ein, für idealerweise 2 Anzeigen, die sich deutlich inhaltlich und in der Tonalität unterscheiden, plus evtl. Anruferweiterungen, Preiserweiterungen, Sitelinks und sonstige „Nebenpfade“, über die wir das Angebot geschickt präsentieren können.

Kleiner Tipp: Wer jemals die scheinbar perfekte Anzeige formuliert hat, und feststellen muss, dass sie wegen einem ! (1) Zeichen Überlänge nicht vom System akzeptiert wird, bekommt schnell ein anderes Bewusstsein für Arbeitszeit 🙂

Oh, ehe ich es vergesse:

AdWords Kampagnen machen nur Sinn, wenn einige Stunden bzw. Tage, nachdem die Kampagne gestartet wurde, Ergebnisse überprüft und weiter optimiert wird. Macht nochmal 30 Minuten bis 1 Stunde – für den Anfang. Eine Optimierung zieht sich, je nach Thema und Traffic, über mindestens 2 Wochen, aber eher 3 Monate.

Wie lautete gleich die Ausgangsfrage?

Stimmt: Die 59 Euro-Kampagne, die mich so fasziniert hat.

Gut, ich vergaß das Zauberwort, das so einiges ändert – eigentlich fast alles: Gutschein.

Ja, das heißgeliebte Einsteiger-Startguthaben für AdWords-Neukunden. Der macht das Ganze natürlich besonders appetitlich, sorgt allerdings vielleicht schon wenig später für lästiges Sodbrennen. Denn falls ein Dilettant am Werk war, ist das Startguthaben  in zwei Stunden ohne Ergebnis „abgeklickt“.

Und dann?

Da muss ein Werbekunde schon sehr unwissend oder sehr verblendet sein, und die Agentur sich mächtig ins Zeug legen, um den Kunden anschließend bei Laune zu halten. Und ich ahne, dass man nicht immer mit schönen Graphiken und Reports ausbleibende Resultate wegdiskutieren kann …

Für alle Neugieren, Zweifler und Sicherheitsbewussten gibt`s auch bei mir ein Schnupper-Einstiegspaket mit Erstoptimierung nach Erstellung.

Zugegeben: Dieses Angebot kostet zwar mehr als 59,00 Euro,  bringt aber die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass Erfolge greifbar nah sind 🙂