Namensentwicklung

Der richtige Name für Ihren Erfolg.

Passgenau. Ansprechend. Merkfähig.

 

Den richtigen Namen fürs eigene Kind zu finden, ist schon nicht einfach.

Und ein Produkt oder neues Unternehmen passend zu kleiden, ist eine echte Herausforderung.

Die berühmten Eingebungen unter der Dusche gibt es sicher; schneller kommt man aber ans Ziel mit etwas Struktur:

– Intensive Auseinandersetzung mit dem Produkt und der Zielgruppe
– Brainstorming
– Wettbewerbs-Screening
– Vorab-Check nach Eintragungen beim Deutschen Patent- und Markenamt
– Check verfügbarer Domains

Man ahnt: Namensfindung geht nicht zwischen Tür und Angel.

Gerne unterstütze ich Sie selbst oder Ihr Agentur- Team beim Ideen sammeln.
Flexibel, unkompliziert und verschwiegen. Letzteres natürlich auch schriftlich.

Und warum eigentlich ich?

– Als Texterin ausgestattet mit dem nötigen Sprachgefühl;
– als Marketing-Betriebswirtin (VWA) mit guten Ideen und dem kritischen Blick auf das Budget – ob groß oder klein;
– als Übersetzerin mit dem notwendigen Verständnis für kulturelle Feinheiten,
natürlich in Kooperation mit Muttersprachlern.

Aber ganz ehrlich:

Den richtigen Dienstleister zu finden ist Vertrauenssache. Und gerade Namensentwicklung kann schnell zeit- und kostenintensiv werden.

Mögliches Vorgehen:

>Sie briefen mich.

>Ich sammele erste Ideen und erarbeite 3-5 Vorschläge. Eine Profi-Software hilft hier der Kreativität auf die Sprünge. Dies geschieht – je nach konkreter Aufgabenstellung – im Rahmen eines halben bis eines Tagessatzes.

Sind Sie überzeugt, feile ich weiter bis zum Check beim DPMA.

Bei Nichtgefallen können wir jederzeit stoppen und ich berechne nur die bis dahin angefallene Arbeitszeit – dokumentiert.

Grundsätzliches zu Namensentwicklung

Die Pflicht

  • Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?
  • Kann sie den Namen gut aussprechen?

Gut kann hier durchaus wörtlich genommen werden; gerade im Bereich Automarke hat man jenseits der Landesgrenze schon unfreiwillig Lacher geerntet. Die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern der jeweiligen Zielsprache ist also ein absolutes Muss.

  • Kann man sich den Namen merken?

Der unmittelbare Nutzen kommt durchaus an der nächsten Kasse zum Tragen. Der mittelbare vielleicht erst in 50 Jahren.

Schokoriegel oder Auto: Der Käufer oder Nutzer verbindet mit dem Namen eine Geschichte. Und zwar nicht unbedingt eine, die auf You Tube schnell 1 Mio Follower hat, sondern ein Bild in seinem Kopf.

  • Wie weit muss man in die Zukunft denken?

Ist das Gerät oder die Dienstleistung in ein paar Jahren noch unter diesem Namen bekannt?

  • Was sagen BGB und HGB?

Sofern es nicht um ein Produkt, sondern eine Existenzgründung geht, ist zwar auch Kreativität gefragt, allerdings auch ein Blick in die Gesetzeslage. Personen- und Kapitalgesellschaften, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen ihre Rechtsform im Namen führen. Ein Kaufmann, der ein Gewerbe betreibt, kann z.B. seinen Kreativnamen nutzen, muss aber den Zusatz eingetragener Kaufmann, o.ä. führen .

Wer auf Nummer sicher gehen will, bemüht das Markenregister beim Deutschen Patent – und Markenamt in München.

Und gegen Ende bleibt vielleicht ein bitterer Tropfen im Brainstorming-Kelch: Sehr viele Namen helfen nicht, sich vom Wettbewerb abzuheben, weil sie einfach nur als beschreibend gelten, und damit nicht schutzfähig sind.

  • Spätestens an dieser Stelle der Namensfindung könnte das böse Erwachen kommen: Ist die Domain noch zu haben, oder muss wenig Bares fließen, um sie „freizukaufen“?

 

Die Kür

  • Was soll der Name vermitteln? Seriosität, Größe, Innovationskraft, Eleganz?
  • Ein Kunstname hat durchaus größere Chancen auf Schutzfähigkeit.
  • Ein Akronym oder Anagramm? Ist praktisch, aber nicht in jedem Fall sinnvoll und machbar.
  • Assoziativ – oder an eine Metapher angelehnt?
  • Darf an historische Gegebenheiten geknüpft werden?

 

Die Sicherheit

Wer tatsächlich für die neue Dienstleistung, den Laden oder die Produktlinie seinen sprachlichen Hit gefunden hat, will natürlich der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus sein. Und dabei hilft nur das Gesetz – und diverse Schutzrechte.

Das Wichtigste hier in aller Kürze:

Beim Deutschen Patent- und Markenamt  (DPMA) gibt es die Möglichkeit, eine Wortmarke, Bildmarke, eine Kombination aus beidem sowie weitere Markentypen anzumelden und umfangreiche Recherchen – vor und nach der Anmeldung – durchzuführen. Nationaler Schutz ist vergleichsweise kurzfristig und kostengünstig zu erhalten. Der Schutz besteht für 10 Jahre und kann verlängert werden.

Wer zu Beginn bereits an eine spätere Expansion plant, könnte auch über eine Unionsmarke beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) nachdenken. Der Nachteil hierbei ist, abgesehen von den Kosten,  die lange Prüfungsdauer sowie die Gefahr, dass in wenigstens einem der 28 Mitgliedsstaaten Schutzhindernisse bestehen. Der Schutz der Unionsmarke bleibt für 10 Jahre bestehen und kann beliebig oft verlängert werden.

Eine Internationale Registrierung nach dem Madrider Markenabkommen kann bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) gestellt werden.  Hierbei kann ein Schutz in Nicht-EU-Staaten, den USA oder Asien angestrebt werden bzw. gezielt die Länder und Räume abgedeckt werden, in denen die Geschäftstätigkeit ausgeweitet werden soll. Der IR-Markenschutz bleibt für 20 Jahre bestehen und kann beliebig oft verlängert werden.