(Leise) neue Kunden finden

In letzter Zeit häufen sich in meinem Postfach Anfragen von Damen
aus dem Gesundheitsbereich.

Sie haben gegründet oder sind mittendrin.

Sie haben ihr Herzensthema beruflich umgesetzt.  Das finde ich gut.

Das Budget ist – wie bei vielen Gründern – tendenziell knapp.  Das finde ich nicht gut, lässt sich aber (scheinbar?) nicht ändern.

Und sie ahnte auch bald nach der Gründung: Eine Website muss her.

Die hat oft ein Bekannter erstellt – der sich „mit sowas auskennt“.

Wenn er sich damit wirklich auskennt, ist daran auch überhaupt nichts Verwerfliches.

Er machte das vermutlich gegen ein tolles Abendessen beim Italiener, bei dem frau sich schon auf die kommenden Aufträge freute.

Die bleiben aber leider oft aus.

Denn auch, wenn der Bekannte sich „mit sowas auskennt“, genügt es leider überhaupt nicht, ein Muster für einen Begrüßungstext aus dem Netz zu fischen, den Lebenslauf aus der letzten Bewerbung und ein Foto einzustellen und dann – abzuwarten.

Auf Anfragen, die leider nicht kommen. Jedenfalls nicht über die Website.

Nun kommt aber erschwerend eine Kleinigkeit hinzu:

Besagte Damen haben sich oft mit besagtem Herzensthema selbständig gemacht, und möchten Kunden finden, aber bitte „ohne laute und aggressive Werbung“. 

Diesen Wunsch höre ich tatsächlich immer öfter – aber selten von den Herren der Schöpfung, die ja durchaus auch „Herzensthemen“ beackern, aber sich stets darüber im Klaren sind:

In den eigenen Erfolg muss man investieren. Entweder Geld oder Zeit.

Die meisten Herren entscheiden sich wohl für Geld, weil sie wissen, dass eigene Zeit besser in gut bezahlte Kundenprojekte stecken.

Doch zurück zur „leisen Werbung.

Um mit einer Website tatsächlich zeitnah Aufträge zu generieren, gibt es – abgesehen von lustigem Treiben in diversen Facebook-Gruppen, Instragram-Stories und mehr oder weniger gezieltem, sonstigem Gezwitscher nur zwei Wege, um wirklich Aufträge zu generieren:

  • Mit relevanten Web-Inhalten mittelfristig in den organischen Index einziehen oder
  • mit bezahlten Anzeigen sofort die gewünschten Kunden erreichen.

Nun liegen die Preise für Webseiten-Optimierung irgendwo zwischen 0,05 Cent pro Wort und 1.000,00 Euro pro Stunde 😊

Wem soll man da noch guten Gewissens sein Online-Marketing anvertrauen?

Zugegeben: Auch ich atme mittlerweile dreimal tief durch, ehe ich mich auf die Suche nach einem Dienstleister mache. Ob die Zusammenarbeit klappt, weiß man leider immer erst hinterher.

Und da ich selbst ein großer Freund von gegenseitigem „Beschnuppern“ bin, findet sich auch in meinem Portfolio flexible Unterstützung für (fast) jedes Budget.

Beim gemeinsamen Brainstorming  lässt sich entspannt über neuen Ideen brüten. Dazu gehören zum Beispiel Überlegungen zu Inhalten für die wichtigste Unterseite: „Über mich“. Das ist die Unterseite, die bei Solounternehmern und keinen Teams am häufigsten besucht wird. Und sie hat eine denkbar schwere Aufgabe zu erfüllen:

Wenn der Besucher sich wieder verabschiedet und dem Wettbewerber zuwendet, sollte klar sein:

  • wer frau ist – oder man(n)
  • was angeboten wird
  • was das Angebot von anderen unterscheidet
  • welcher Mehrwert für den Kunden generiert wird

Ein schnöder Lebenslauf aus einer alten Bewerbung ist dafür eher schlecht geeignet, denn er zeigt zwar, was jemand zuvor gemacht hat – aber nicht unbedingt, warum man ihn oder sie beauftragen sollte.

Wer danach alleine weitergehen möchte, hat erfahrungsgemäß nach dieser Session eine To-Do-Liste, die über mehrere Wochen beschäftigt hält.

Wir wissen:

Die meisten Dienstleister sind Experten in ihrem Bereich, aber keine begnadeten Schreiber. Muss man auch nicht. Es reicht, wenn man einen guten Schreiber kennt. Wer mit einem großen Stapel Input wiederkommt, ist mit einer gemeinsamen Text-Tandem-Fahrt gut bedient.

Es ist ganz erstaunlich, was ein wenig Feintuning, überzeugende Überschriften und klare Handlungsaufforderungen bereits bewirken. Seitentitel und Beschreibungen, die Google liebt und Besucher zum Klicken animieren, runden das Ganze ab.

Kosten – je nach Ausgangssituation – sind mit 500,00 € bis 1.500,00 € erschwinglich und gerechtfertigt.

Mit der falschen Internet-Agentur kann diese Summe schon mal in ein bis zwei Monaten für unbrauchare Ads investiert werden – also für nichts.

Google Ads sind übrigens ein sehr guter Weg, um sehr leise und zielgerichtet Kunden im Internet zu finden.

Das Budget bestimmen die Nachfrage und … Sie selbst natürlich.

Ich erwähnte bereits, dass ich ein großer Freund des gegenseitigen „Beschnupperns“ bin?

Ein erste kleine Kampagne gibt es hier bereits für rund 300,00 € (zzgl. Klickkosten, die von Google abgebucht werden). Die Kampagne, die Sie erhalten, ist funktionsfähig, muss allerdings weiterhin optimiert und betreut werden – durch Sie selbst oder einen Dienstleister Ihrer Wahl.

Lohnen sich Google Ads für kleine Unternehmen?

Durchaus. Die Kalkulation ist sehr simpel und erfordert keine großen mathematische Begabung.

Und die Fragestellung muss auch anders lauten, nämlich:

Stehen den Ausgaben Einnahmen gegenüber?

Wer eine wertige Dienstleistung anbietet, wird dies zu einem Stundensatz von mindestens 60,00 – 80,00 € tun. Analog mit einem Kunden einen Umsatz von mindestens 120,00 € genieren.

Die Kampagne eines Babysitters wird vermutlich niemand rentabel gestalten können; die eines Anwalts, Fotografen oder Steuerberaters ganz bestimmt.

Wenn eine Kampagne absolut perfekt und zielgruppengerecht aufgesetzt wird, kann man sich durchaus pro Tag 5-20 Klicks leisten. Sollten daraus 2 Anfragen resultieren, und eine Bestellung, ist die Mission erfüllt.

Wohlgemerkt: Eine Kampagne ist dann erfolgreich, wenn sie nicht viele Einblendungen generiert, sondern Klicks von jenen Interessenten, die zu Käufern werden. Man könnte also sagen, dass Google Ads der perfekte Weg sind, um sehr leise und erfolgreich zu werben…

Nicht vergessen: Google Ads sind ein System, in dem Anzeigenplätze versteigert (!) werden.

Vergleichbar mit einem Aktien-Depot, das aktiv gemanagt werden muss, damit die gewünschten Resultate sichtbar werden.

Nicht selten erhalte ich Anfragen wie folgt:

“ Frau Sies, das interessiert mich. Ich würde gerne 20 Klicks pro Monat zum Preis von xy bei Ihnen beauftragen . „

In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht Fleischerei-Fachverkäuferin …

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