Alle wollen nur das Eine.

„Du machst doch Webseiten, oder?“

Nein, ich mache keine Webseiten. Das macht ein Designer.

Ich liefere Inhalte – und unterstütze dabei, sie zu vermarkten. Zeitnah – und vergleichsweise kostengünstig.

Dann gibt`s meist erst mal große Fragezeichen in immer größer werden Augen (oder Ohren).

In Zeiten, in denen praktisch jeder rund um die Uhr online ist, scheint tatsächlich die wichtigste aller Fragen:

Wie schafft man es nach vorne in den organischen Index, möglichst ohne bezahlte Anzeigen?

Die Antwort auf die Frage ist so simpel, dass jeder sie versteht, egal aus welcher Branche:

Man schreibt nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen.

Und wenn Besucher sie gut finden, findet auch Google sie gut – im wahrsten Sinne des Wortes, sozusagen😊 Denn Google hat eine wichtige Mission, damit am Ende die Bilanz stimmt: Relevante Inhalte zeigen und bevorzugt behandeln.

Das versteht jeder, ob Techie, oder nicht. Und ahnt auch schon, dass das nicht so ganz einfach wird mit „Webseiten machen lassen“, und schon gar nicht mit dem, was drin steht.

Es ist auf jeden Fall nicht damit getan, einen Designer zu beauftragen, eine richtig schicke Seite zu erstellen. Das geht oft erfreulich schnell – je nach Anspruch, vielleicht sogar in einem halben Tag – und kostet auch nicht die Welt. Ob WordPress oder einen wie auch immer gestrickter Baukasten zum Einsatz kommt, bleibt dabei den eigenen Befindlichkeiten oder finanziellen Verhältnissen überlassen.

Die Seite steht dann im Netz, und das entscheidende Problem ist nicht im Ansatz gelöst:

Um bei Google gefunden zu werden, braucht man überzeugende und relevante Inhalte.

Warum das so wichtig ist?

Google liest kein Design und keine Bilder – egal, wie sexy, überzeugend und scheinbar perfekt. Jedenfalls heute noch nicht.

Ein gutes Ranking erreicht man auf Dauer nur durch die Kombination von Technik, Text und Bild.

Nutzer haben es eilig und selten Geduld. Niemand klickt bis Seite 3 – es sei denn, dies ist sein Hobby.

Nutzer haben Eindrücke. Und hinterlassen Eindrücke.

Wenn eine Seitenbeschreibung sie begeistert, klicken sie natürlich auf die gelistete Seite. Und wenn sie sofort merken, dass diese Seite nicht im Ansatz  verspricht, was sie erwartet haben, gehen sie wieder. Dass sie nicht mehr wiederkommen, mag man verkraften. Nicht aber, dass sich ein solches Klickverhalten negativ auf das Ranking auswirkt.

Ergo: Wir brauchen zumindest ein minimales Grund-Konzept, also eine Grob-Planung und Vorstellung, wie wir uns präsentieren möchten.

Wir brauchen einen Plan, wie wir Interessenten durch die Seite navigieren.

Und etwas Zeit, um diese Inhalte zu planen und zu erstellen – oder ein wenig Budget, um einen Profi zu engagieren.

Es reicht also, auch bei einer kleinen oder sehr kleinen Seite, definitiv nicht, mal eben eine Biografie und ein rechtssicheres Impressum einzukopieren. Dies mag eine gute Tat sein für den Augenblick, an dem die Seite online geht.

Aber Besucher bestellen nicht bei einem Impressum oder einer Biografie, sondern bei einem Menschen oder Team, das ihnen klar macht:

Du hast ein Problem, das wir auf diesem oder jenen Weg lösen.

Du hast einen Wunsch, den wir erfüllen.

Du hast einen Bedarf, dem wir gerecht werden.

Wir schaffen einen Mehrwert, den du zu zahlen bereit bist. Weil er für dich wichtig ist und Nutzen stiftet.

Und dann kommen diese blöden Fragen, die sich einfach nicht von selbst beantworten, aber sicher auf den richtigen Weg führen:

  • Wer ist meine Zielgruppe / meine Besucher?
  • Was konkret sucht sie?

Der Google Keyword Planner kann zwar eine erste Hilfestellung geben, ist letztlich nicht unbedingt der allerbeste Ratgeber. Denn Sprache ist vielfältig, und keine Künstliche Intelligenz ist bisher sehr gut darin, im Gespräch oder beim schriftlichen Briefing zu realisieren, was einen Dienstleister menschlich und fachlich ausmacht, welche Persönlichkeit er in sein Business einbringt, und welche Philosophie seinen Berufsalltag prägt. Was ihm wirklich wichtig ist bei seinem Angebot und seiner Zielgruppe. In welchen thematischen Zusammenhängen Interessenten danach suchen. Und worin er sich vom Wettbewerb unterscheidet.

Das bringt uns gleich zur nächsten Frage:

Wer ist wirklich mein Wettbewerb?

In den meisten Fällen eben nicht derjenige, der ärgerlicherweise im Internet eine Position vor mir steht. Ich selbst habe möglicherweise ein völlig anderes Portfolio, ein völlig anderes Nutzenversprechen und bediene ein völlig anderes Preissegment.

Wie und in welcher Form kann ich sie am besten ansprechen?

Welche Sprache spricht er – bildhaft gesehen?

Und falls ein schlauer und sympathischer Suchmaschinen-Optimierer erzählt hat, dass in einer bestimmte Zwischenüberschrift eine ganz bestimmte Wortgruppe stehen muss, die laut Google ein hohes Suchvolumen mit sich bringt, zeige ich hier eine hübsches aktuelles Resultat  aus einer Unterseite dieser Webpräsenz – entstanden, völlig abseits von Excel-Listen und Tools, nur mit gesundem Menschenverstand:

„zeugnisse übersetzen lassen münchen“

Diese Unterseite steht an vierter Stelle im organischen Index, bei mehr als 2 Mio. Suchergebnissen.

  • Sie trägt besagte Wortgruppe natürlich nicht in einer Zwischenüberschrift.Das würde nämlich den Lesefluss erheblich stören und niemanden zum Weiterlesen animieren.
  • Sie enthält nicht die oft propagierte „Mindestwortzahl“ für grünes Licht zum Ranking-Himmel.
  • Sie enthält nicht die oft erwähnte Keyword-Dichte.

Sie ist aber eingebettet in eine Umgebung, die insgesamt eine Fülle von Informationen bereithält zum Thema Übersetzung, Werbetext, Webtexte und Suchmaschinen-Optimierung.

  • Sie enthält eine treffende und einladende Seitenbeschreibung.

Sie enthält relevante Informationen, die der Leser hoffentlich 😊 gesucht hat – in einem grammatikalisch korrekten, fehlerfreien und verständlichen Deutsch.

Fast vergessen:

Ich texte und optimiere natürlich auch für Kunden – und am liebsten für Kunden, die erahnen, welches Potenzial sich für ihre Website im Internet bietet …

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